lexoffice Alternative 2026: Wann sich der Wechsel lohnt

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Kauf- oder Rechtsberatung dar. Preise und Funktionsumfang können sich jederzeit ändern. Prüfe die Angaben auf der jeweiligen Anbieter-Website.

Heißt lexoffice überhaupt noch lexoffice?

Nein. Das Produkt läuft inzwischen unter dem Namen Lexware Office. Es ist dieselbe Software desselben Anbieters, Haufe-Lexware, nur unter neuem Namen. Alte Adressen wie lexoffice.de leiten heute auf die Lexware-Seite weiter, und dein Zugang funktioniert unverändert weiter.

Praktisch heißt das: Wenn du nach einer lexoffice Alternative suchst, suchst du nach einer Alternative zu Lexware Office. Wir verwenden im Text beide Namen, weil die meisten Selbstständigen das Produkt weiterhin als lexoffice kennen.

Wann lohnt sich eine lexoffice Alternative?

Lexware Office ist eine vollwertige Buchhaltungssuite. Der Wechsel auf ein schlankeres Tool lohnt sich vor allem, wenn:

  • du im Alltag fast nur Angebote und Rechnungen schreibst
  • dein Steuerberater EÜR und Umsatzsteuer-Voranmeldung übernimmt
  • du keine Angestellten hast und deshalb keine Lohnabrechnung brauchst
  • dich der monatliche Abo-Betrag stört, obwohl du nur einen Bruchteil der Funktionen nutzt

Der letzte Punkt ist der häufigste. Wer nur Rechnungen schreibt, landet im kleinsten Paket und zahlt trotzdem jeden Monat, dauerhaft.

Was kostet Lexware Office?

Lexware Office wird in vier Paketen verkauft: S, M, L und XL. Die Listenpreise liegen zwischen 7,90 EUR und 32,90 EUR pro Monat, jeweils netto und zuzüglich Umsatzsteuer. Alle Pakete sind monatlich kündbar, Neukunden bekommen zeitweise einen Rabatt auf die ersten Monate.

Wichtig für die Einordnung:

  • Es gibt keinen dauerhaft kostenlosen Tarif. Du kannst 30 Tage kostenlos testen, danach ist das Abo kostenpflichtig.
  • Buchhaltung steckt in den größeren Paketen. Das Einstiegspaket deckt vor allem Angebote und Rechnungen ab.
  • E-Rechnungen stellst du erst ab Paket M aus. Im Einstiegspaket S kannst du weder XRechnung noch ZUGFeRD erzeugen.
  • Die Lohnabrechnung ist ein Zusatzmodul, das separat zum gewählten Paket gebucht wird. Sie ist nicht einfach im Preis enthalten.

Stand: August 2026, die Angabe zur E-Rechnung Oktober 2026. Preise und Paketzuschnitt ändern sich regelmäßig, prüfe die aktuelle Übersicht auf der Anbieter-Website.

revoBill ist dagegen komplett kostenlos. Kein Abo, keine Einrichtungsgebühr, keine Begrenzung der Anzahl an Rechnungen oder Angeboten. Das gilt auch für E-Rechnungen im Format XRechnung. Die einzigen Kosten sind die regulären Stripe-Transaktionsgebühren, wenn deine Kunden online über die Stripe-Integration bezahlen. Diese Gebühren berechnet Stripe direkt, revoBill verdient daran nichts mit.

Lexware Office und revoBill im direkten Vergleich

KriteriumLexware Office (lexoffice)revoBill
FokusKomplette BuchhaltungAngebote und Rechnungen
Angebote und RechnungenJaJa
Kleinunternehmerregelung (§19)JaJa
ZahlungsverfolgungJaJa
E-Rechnung ausstellenAb Paket M, XRechnung und ZUGFeRDJa, XRechnung
EÜR und USt-VoranmeldungJaNein
DATEV-ExportJaNein
BankanbindungJaNein
Belegerkennung (OCR)JaNein
LohnabrechnungAls ZusatzmodulNein
Kostenloser TarifNein, nur 30 Tage TestJa, komplett kostenlos
ZielgruppeKleinunternehmen mit eigener BuchhaltungFreelancer und Kleinunternehmer

Stand: August 2026, die Zeile zur E-Rechnung Oktober 2026. Funktionsumfang und Preise können sich ändern.

Wo Lexware Office die bessere Wahl bleibt

Ein fairer Vergleich braucht beide Seiten. Lexware Office bleibt vorn, wenn du:

  • Angestellte hast. Die Lohnabrechnung ist der Punkt, an dem sich die Suite von den meisten Wettbewerbern absetzt.
  • deine Buchhaltung selbst machst. EÜR und Umsatzsteuer-Voranmeldung laufen direkt aus der Software heraus.
  • Belege digitalisieren willst. Fotos und Scans werden automatisch ausgelesen und zugeordnet.
  • dein Geschäftskonto anbinden möchtest, damit Zahlungen automatisch abgeglichen werden.
  • ZUGFeRD ausstellen musst, denn revoBill erzeugt XRechnungen, aber kein ZUGFeRD. Bei Lexware Office brauchst du dafür mindestens Paket M.
  • DATEV-Export brauchst, weil dein Steuerberater direkt mit deinen Buchungsdaten arbeitet.

Treffen mehrere Punkte zu, ist eine Suite der richtige Weg. Welche, das grenzt unser Rechnungssoftware Vergleich ein.

Wann dir ein schlankes Rechnungstool reicht

Der umgekehrte Fall ist genauso klar. Ein Tool wie revoBill passt, wenn du:

  • Angebote schreibst, sie in Rechnungen umwandelst und den Zahlungseingang verfolgst
  • als Kleinunternehmer nach §19 UStG ohne Umsatzsteuer abrechnest
  • deine Unterlagen am Jahresende gesammelt an den Steuerberater gibst
  • E-Rechnungen als XRechnung ausstellen willst, ohne dafür ein größeres Paket zu buchen
  • sofort loslegen willst, ohne Einarbeitung und ohne Schulungsvideos

Zur E-Rechnung noch ein Hinweis, weil das oft durcheinandergeht: Empfangen können müssen E-Rechnungen seit 2025 alle Unternehmen. Ausstellen musst du sie im B2B-Geschäft ab 2027, wenn dein Gesamtumsatz 2026 über 800.000 EUR lag, sonst ab 2028. Kleinunternehmer sind vom Ausstellen dauerhaft befreit. Wer nur wegen der E-Rechnung über Paket M nachdenkt: revoBill stellt XRechnungen kostenlos und ohne Mengenbegrenzung aus. Welche Frist für dich gilt, steht in unserem Beitrag zur E-Rechnungspflicht 2027.

So wechselst du ohne Chaos

Der Umstieg von lexoffice auf ein anderes Tool ist unkompliziert, wenn du vier Punkte beachtest:

  1. Alte Rechnungen exportieren und aufbewahren. Rechnungen musst du 8 Jahre lang aufbewahren (seit 2025, vorher 10 Jahre), und zwar GoBD-konform. Exportiere alles als PDF, bevor du dein Abo kündigst. Hast du E-Rechnungen ausgestellt oder empfangen, sichere zusätzlich die XML-Dateien. Aufzubewahren ist bei einer E-Rechnung der strukturierte Datensatz, die PDF-Ansicht allein reicht nicht.
  2. Stammdaten übernehmen. Kunden, Leistungen und Firmendaten legst du im neuen Tool einmal sauber an.
  3. Rechnungsnummern fortführen. Starte nicht wieder bei 1, sonst riskierst du doppelte Nummern. Jede Rechnungsnummer darf nur einmal vergeben werden. Führe deinen bisherigen Nummernkreis fort oder beginne einen neuen mit eigenem Präfix, beides ist zulässig. Lückenlos muss die Folge übrigens nicht sein.
  4. Kündigungsfrist prüfen. Die Pakete sind monatlich kündbar, aber ein laufender Rabattzeitraum kann daran gekoppelt sein. Wirf vor der Kündigung einen Blick in deinen Vertrag.

Häufige Fragen zur lexoffice Alternative

Ist lexoffice jetzt Lexware Office?

Ja. Das Produkt wurde in Lexware Office umbenannt, Anbieter und Funktionsumfang sind dieselben geblieben. Bestehende Zugänge und Daten laufen unverändert weiter, alte Adressen leiten auf die neue Seite weiter.

Gibt es eine kostenlose lexoffice Alternative?

Ja. revoBill ist komplett kostenlos, ohne Abo und ohne Begrenzung der Rechnungsanzahl. Der Funktionsumfang ist bewusst auf Angebote, Rechnungen und Zahlungsverfolgung zugeschnitten, Buchhaltungsfunktionen wie EÜR oder DATEV-Export sind nicht enthalten.

Kann ich mit einer lexoffice Alternative E-Rechnungen ausstellen?

Ja. revoBill stellt E-Rechnungen im Format XRechnung aus, kostenlos und ohne Mengenbegrenzung. ZUGFeRD ist derzeit nicht dabei. Bei Lexware Office kannst du E-Rechnungen erst ab Paket M ausstellen, im Paket S nicht.

Kann ich als Kleinunternehmer auf Lexware Office verzichten?

In den meisten Fällen ja. Solange dein Steuerberater die Buchhaltung übernimmt und du keine Angestellten hast, brauchst du vor allem ein Tool für Angebote und Rechnungen. Wie viel Spielraum du bis zur Umsatzgrenze noch hast, zeigt dir der Kleinunternehmer-Grenze Rechner.

Was passiert mit meinen alten Rechnungen nach dem Wechsel?

Die musst du aufbewahren, unabhängig davon, welche Software du nutzt. Exportiere sie vor der Kündigung als PDF, E-Rechnungen zusätzlich als XML, und lege sie GoBD-konform ab. Die Aufbewahrungsfrist beträgt 8 Jahre.

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Du willst Angebote und Rechnungen schreiben, ohne für Buchhaltungsfunktionen zu bezahlen? Teste revoBill, das kostenlose Rechnungsprogramm für Freelancer und Kleinunternehmer.

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